Chronik

Die Anfänge des Schulwesens weisen in Koblach vermutlich weit ins 17. Jahrhundert zurück. In der furchtbaren Notzeit der letzten Jahrzehnte vor 1700 war die Schule, wie in anderen Vorarlberger Orten, stillgelegt worden.

Maria Katharina Hodler, die Verwalterin der Herrschaft und Vogtei Neuburg, gründete mit 200 Gulden Stiftungskapital eine Volksschule in Koblach. Die Katharina - Hodler Straße erinnert an die Schulstifterin.

Die Schulstiftungsurkunde aus dem Jahre 1741 ist noch heute erhalten. In ihr heißt es: "Als die Gemaindt Neuburg von wegen großen und Schwären Kriegsläufen und Anlaagen und unfruchtbahren fähl Jahren in Schuldenlast und Armuth so weit kommen, daß sie kein Schuel mehr hat vermögen, daß das Schreiben und Leßen schier gar erloschen."

Ab 1736 hielt der erste namentlich nachweisbare Lehrer, Jakob Gächter, im Hause seines Vaters Unterricht. Diese älteste belegbare Schulstube ist im Haus Werben Nr. 9 erhalten.

Neben dieser schriftlich belegten Schulstube berichtet die mündliche Überlieferung von einer Schulstube im Haus Ponten 1, welches 1992 abgerissen wurde. Das erste Schulhaus wurde vermutlich vor 1800 am Sandweg gegenüber der heutigen Konradskapelle aus Holz errichtet.

Nach längeren Diskussionen wurde 1853 das Schul- und Gemeindehaus in der Hohla (entspricht dem heutigen Schulstandort Kumma 3) fertiggestellt.

Bis 1890 blieb die Schule zweiklassig, obwohl fast 90 Kinder in jeder Klasse saßen.

Als die Schule vierklassig wurde, musste ein Teil der Schüler außerhalb des Schulhauses unterrichtet werden.

Als Unterrichtsorte boten sich der Saal das Gasthofs Adler und eine ehemalige Schreinerwerkstätte im Wegelersfeld (Bude genannt) an.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Schule umgebaut.
1949 stand eine neue Schule zur Verfügung.
1971 wurde unser Schulhaus zu einer zehnklassige Volksschule samt Turnsaal und 2 Wohnungen ausgebaut.
1997 wurde die Schule nach einem Um- und Ausbau (Musiksaal, 4. Klassen, ...) in den heutigen Zustand versetzt.